Die Enforce Tac 2026 in Nürnberg markiert einen strukturellen Wendepunkt für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Mit einem massiven Zuwachs auf über 1.400 Aussteller und rund 26.500 Fachbesucher hat sich die Messe endgültig zur zentralen europäischen Plattform für den Austausch über moderne Verteidigungsfähigkeit entwickelt.
Inhaltlich prägten vor allem technologische Trends wie unbemannte Plattformen, fortschrittliche Sensorik und hochvernetzte Einsatzlösungen das Bild in den Messehallen. Besonders die neu etablierte Armored Forces Area verdeutlichte den Trend hin zu einer verstärkten Interoperabilität zwischen landgebundenen militärischen Fähigkeiten und digitalen Systemen. Dabei wurde klar: Die systemische Perspektive – also die enge Verzahnung von Cyber-Resilienz und physischer Einsatzfähigkeit – ist heute die Grundvoraussetzung für operative Handlungsfähigkeit und industrielle Skalierbarkeit.
Ein zentrales Thema der diesjährigen Messe war die „Vernetzte Sicherheit“. Dabei rückte die Erkenntnis in den Vordergrund, dass moderne Verteidigungsfähigkeit untrennbar mit digitaler Resilienz verbunden ist. Es geht heute nicht mehr nur um isolierte Einzellösungen, sondern um die nahtlose Verzahnung von Cyber- und physischer Sicherheit sowie die Fähigkeit, industrielle Kapazitäten schnell an operative Realitäten anzupassen.
Vom 23. bis 25. Februar war DriveLock als Teil des it-sa Pavillons „Cyber Resilience & Software Defined Defence“ vertreten. Dieser Bereich bildete den fachlichen Kern für Cybersicherheitslösungen innerhalb des verteidigungsorientierten Umfelds der Messe.
Unter dem Leitmotiv „Connecting Minds. Protecting Europe.“ präsentierten unsere Experten vor Ort, warum präventive Endpoint-Security ein entscheidender Baustein für echte Cyberresilienz ist. Im Austausch mit IT-Fachleuten wurde deutlich, dass gerade im Verteidigungssektor reaktive Modelle oft zu spät greifen.
Sehen Sie sich das Interview mit Nicolas Lachaise auf der Enforce Tac 2026 an und erfahren Sie, wie DriveLock die Cyberresilienz im DefenseSektor stärkt – mit sicheren Endgeräten für kritische Missionen in der Verteidigungsindustrie.
Im Sicherheits‑ und Verteidigungsumfeld gilt seit jeher ein klares Prinzip: Zutritt nur nach Autorisierung. Personen, Materialien und Informationen bewegen sich ausschließlich innerhalb klar definierter Sicherheitszonen. Auf der Messe wurde deutlich, dass dieses bewährte Konzept heute mehr denn je auch auf die IT‑Sicherheit übertragen werden muss.
Mit der HYPERSECURE Platform zeigt DriveLock, wie sich militärische Zugangskontrollen konsequent in die digitale Welt übersetzen lassen. Statt auf rein reaktive Sicherheitsmechanismen zu setzen, verfolgt die Plattform einen präventiven Zero‑Trust‑Ansatz: Nur autorisierte Anwendungen, Geräte und Nutzer dürfen auf Endgeräte und Daten zugreifen – alles andere wird blockiert, bevor ein Schaden entstehen kann.
Besucherinnen und Besucher konnten vor Ort erleben, wie zentrale Security Controls wie Application Control und Device Control als digitale Zugangssperren fungieren. Damit lassen sich hochentwickelte Angriffe frühzeitig unterbinden und die Angriffsfläche kritischer Systeme deutlich reduzieren – ein entscheidender Faktor angesichts gezielter Cyberangriffe auf den Defense‑Sektor und seine Lieferketten.
Ein weiteres zentrales Thema war die digitale Souveränität. Durch die zentrale, cloud‑basierte Steuerung aller Sicherheitsfunktionen erhalten Organisationen volle Transparenz und Kontrolle über ihre Endgeräte und Daten – bei gleichzeitig reduziertem Betriebsaufwand für IT‑Teams.
Die Messe zeigte eindrucksvoll: Präventive Endpoint Security ist ein strategischer Baustein moderner Cyberresilienz. Wir freuen uns darauf, die zahlreichen Gespräche weiterzuführen und gemeinsam mit Partnern und Anwendern die digitale Souveränität im Sicherheits‑ und Verteidigungssektor nachhaltig zu stärken.
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